6. Bundesweiter Betriebsärztetag, OsnabrückHalle, 06. und 07. März 2010
Am ersten Wochenende im März 2010 fand wieder der bundesweite Betriebsärztetag statt. Dieser Kongress stand erneut unter der Schirmherrschaft der Ministerin Mechthild Ross-Luttmann des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit.
Ein Grußwort der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Ursula von der Leyen, finden Sie auf unserer Homepage:
http://www.bsafb.de/394.0.html.
Trotz der an den Anreisetagen Freitagabend und Samstagmorgen aufgetretenen Schneeverwehungen und Massenunfällen auf den Autobahnen haben über 200 Arbeitsmediziner teilgenommen.
http://www.betriebsaerztetag.de
4. DNBGF-Konferenz in Bonn
Gustav-Stresemann-Institut e.V. GSI am 15. und 16. Juni 2010
Die DNBGF-Konferenz "Gesunde Beschäftigte - gesunde Betriebe - gesunde Gesellschaft" findet am 15. und 16. Juni 2010 im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn statt. An den beiden Tagen gibt es drei Plenumsvorträge mit Dr. Eleftheria Lehmann „Gesunde Beschäftigte, gesunde Betriebe, gesunde Gesellschaft – wo stehen wir heute?“, Sarah Mümken „Arbeitsmärkte in krisenhaften Zeiten – Chancen und Risiken für gesunde Arbeit“ und Prof. Holger Rust „Die ,Dritte Kultur’ im Management: HR-Konzepte für die Zukunft“. An der Podiumsdiskussion zum Thema „Wie gesund ist unsere Arbeitswelt? - Der Beitrag Betrieblicher Gesundheitsförderung“ nehmen unter anderem teil: Dr. Nicola Hirsch, ArcelorMittal, Stahlwerke Duisburg, Arbeitsdirektorin und Rainer Einenkel, Btriebsratsvorsitzender Adam Opel AG Bochum.
An den beiden Tagen finden insgesamt 14 Workshops statt.
http://www.bsafb.de/402.0.html
http://www.dnbgf.de/index.php?id=5
Gefährdungen beurteilen - Handhabung des Screening Gesundes Arbeiten (SGA)
In Zusammenarbeit mit dem Verein Freunde und Förderer der DASA e.V., der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) und mit freundlicher Zustimmung von INQA.
Auskunft: Hildegard Schmidt, E-Mail: info@ergonomiecampus.de,
Telefon: 01801 00 06 25 oder 05121 26 55 76
Ausgangslage
"Dieser Leitfaden dient zur Durchführung eines Beobachtungsinterviews. Er wird Sie bei Ihren betrieblichen
Gefährdungsbeurteilungen unterstützen. Er hilft Ihnen insbesondere dabei, solche Gefährdungen im Betrieb zu ermitteln und zu beseitigen, die u. a. Muskel-Skelett-Beschwerden auslösen können und damit für besonders häufige Fehlzeiten in vielen Unternehmen verantwortlich sind. Auch um die betriebliche Wiedereingliederung (BEM)
im Sinne des § 84,2 SGB IX zu ermöglichen, wird das SGA angewandt."
Quelle: http://www.screening-gesundes-arbeiten.de
Einladung zum Expertenworkshop
Datum, Ort: 27.04.2010, 09.00 – 17.30 Uhr, DASA Dortmund
Zielgruppe: Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Physiotherapeuten, fachkundige Arbeitsplatzberaterinnen
und –berater, Fachreferenten für rückengerechte Verhältnisprävention der AGR, Betriebs- und Werksärzte, Betriebs- und Personalräte.
http://www.bsafb.de/396.0.html
Chikungunya breitet sich auf Inseln im Indischen Ozean aus
Presseinformation des CRM Centrum für Reisemedizin
"Von Madagaskar und den Malediven wurden in den letzten Wochen erneut Fälle von Chikungunya-Fieber gemeldet. Unter anderem waren wiederholt auch deutsche und französische Touristen betroffen. „Reisende sollten sich daher möglichst effektiv vor Mückenstichen schützen, denn eine Impfung gibt es nicht“, rät PD Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrum für Reisemedizin.
Die Krankheit ist 2006 in der Öffentlichkeit bekannt geworden, als ein Ausbruch auf der Insel La Reunion zu über 250.000 Erkrankungen geführt hatte. In der Folge verbreitete sich der Erreger über Indien, Singapur, Thailand bis nach Malaysia und führte auch dort zu zahlreichen Erkrankungen. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland bei 29 Personen nach einem Aufenthalt in einem der Länder Chikungunya diagnostiziert und gemeldet. Typische Symptome sind neben Fieberattacken Kopf- und Gliederschmerzen, die oft wochenlang anhalten können. ..."
http://www.crm.de
Muskel-Skelett-Erkrankungen & Psyche: Schwerpunkt Rücken
Die Berufsgenossenschaft für Nahrungsmittel und Gaststätten bietet zum Thema "Muskel-Skelett-Erkrankungen & Psyche: Schwerpunkt Rücken" ein Online-Seminar an, welches sich speziell als Weiterbildung an
Arbeitsmediziner richtet.
Das Seminar findet vom 6. April bis 11. Juni 2010 statt.
Für weitere Informationen können Sie sich auf der Startseite des Seminars
(http://ruecken.bgn-akademie.de/ ) informieren, oder direkt mit der
Projektleiterin Frau Monika Sciuk (Monika.Sciuk@bgn.de | 0621/4456 3172)
in Kontakt treten.
http://www.bsafb.de/398.0.html
Tauchseminar für Ärzte (gem. Ermächtigungskurs G 31 „Arbeit in Druckluft / Taucherarbeiten“)
Vom 23. April. – 25. April 2010 bietet das Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf das 23. Tauchseminar für Ärzte an (gem. Ermächtigungskurs G 31 „Arbeit in Druckluft / Taucherarbeiten“). Der Kurs ist auch anerkannt als GTÜM-Kurs I „Tauchtauglichkeitsuntersuchungen“. Weitere Details zum Thema können Sie der Ausgabe der „Praktischen Arbeitsmedizin“ Nr. 16 entnehmen (www.praktische-arbeitsmedizin.de => Archiv => Ausgabe 16).
Ort und Zeit der Veranstaltung:
Beginn: Freitag 23.04. 8:00 Uhr
Ende: Sonntag 25.04. 15:30 Uhr
Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
40225 Düsseldorf, Universitätsstraße 1, Geb. 23.11.00 R61
und Hyperbare Sauerstoffmedizin Universitätsklinikum Düsseldorf
und Berufsfeuerwehr Düsseldorf, Feuerwehrschule Garath
Teilnahmebeitrag: 480,- Euro
Wissenschaftliche Leitung:
Dietmar Tirpitz / Jochen Schipke
Leitung:
Silvester Siegmann, Tel.: 0211 -81 15393
siegmann@uni-duesseldorf.de
Thomas Muth, Tel.: 0211 - 81 14996
thomas.muth@uni-duesseldorf.de
Anmeldungen bitte per E-Mail !
http://www.bsafb.de/403.0.html
BsAfB-Mitgliederversammlung und Vorstandswahlen
Auf dem 6. Bundesweiten Betriebsärztetag im März fanden wieder Vorstandswahlen statt (alle zwei Jahre). Der 1. Vorsitzende – Dr. Uwe Ricken und der Schatzmeister Dr. Egbert Sels wurden erneut in ihren Ämtern bestätigt. Der langjährige stellvertretende Vorsitzende – Dr. Paul Nitzsche stand für dieses Amt leider nicht mehr zur Verfügung. Der aktuelle Vorstand dankt ihm herzlich für die in den zurückliegenden Jahren geleistete Verbandsarbeit. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit war Öffentlichkeitsarbeit und sie wird es auch in Zukunft bleiben, wie er versicherte. Er war stets um den Ausgleich und die gute Kooperation zwischen den Verbänden in der Arbeitsmedizin bemüht.
Ab März bereichert Frau Silke Kretzschmar, Fachärztin für Arbeitsmedizin, aus Gera (Thüringen) als stellvertretende Vorsitzende den BsAfB-Vorstand. Sie hat sich u. a. zum Ziel gesetzt, die Interessen der Kolleginnen und Kollegen in Ost- und Süddeutschland im besonderen Maße zu vertreten und dort um zusätzliche Mitglieder zu werben.
Die Mitgliederzahl hat sich in den letzten sechs Jahren ungefähr verfünffacht, obwohl die Zahl aktiver Arbeitsmediziner/-innen vor dem 65. Lebensjahr rapide abnimmt. Hierbei ist anzumerken, dass in den Flächenländern Ostdeutschlands und z. B. in Bayern und in Niedersachsen die immens wichtige Betreuung von KMU (kleinere und mittelgroße Betriebe) schwerpunktmäßig von selbstständigen bzw. freiberuflich arbeitsmedizinisch Tätigen geleistet wird. Dies ist einer der Gründe dafür, dass der BsAfB jetzt schon von seiner Mitgliederzahl in den genannten Bundesländern gut aufgestellt ist.
http://www.bsafb.de/54.0.html
Unfallversichert bei beruflichen Auslandsaufenthalten
aus dem Newsletter der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) vom 18.02.2010
Arbeitnehmer sind bei beruflichen Auslandsaufenthalten grundsätzlich bei allen unternehmensbezogenen Tätigkeiten und allen damit zusammenhängenden Wegen gesetzlich unfallversichert, darauf weist die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) hin. Wer sich beruflich bedingt in einem Katastrophen-, Krisen- oder Kriegsgebiet aufhält und deshalb besonderen Gefahren ausgesetzt ist, kann darüber hinaus gegen die Folgen von Naturkatastrophen oder Gewalttaten auch außerhalb der Arbeitszeit versichert sein.
http://www.vbg.de/presse?content=/vbg.de/presse/aktuell/20100125103529.html
Neues Material im Betriebsverbandkasten
aus dem Newsletter der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) vom 18.02.2010
"Betriebsverbandkästen, die den neuen Normen entsprechen, müssen ein oder mehrere Kälte-Sofortkompressen enthalten, die ohne Vorkühlung bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen hilfreich sind. Weitere Änderungen beziehen sich auf Größe oder Anzahl des Erste-Hilfe-Materials. Nach Angaben des "Fachausschusses Erste Hilfe" der DGUV ist es nicht erforderlich, einen komplett neuen Verbandkasten anzuschaffen, da nicht alle Inhalts-Positionen verändert wurden. Entsprechende Nachfüllsets bietet der Fachhandel an."
http://www.dguv.de/erstehilfe/de/aktuelles/2009/H0298290/verbandskoffer/index.jsp
Reisende zur Fußball-WM in Südafrika
Meldung des CRM vom 02.03.2010:
"In den nächsten Wochen werden zunehmend Reisende zur Fußball-WM in Südafrika anfragen. ... Malariaprophylaxe empfiehlt sich für den Norden und Nordosten des Landes, also insbesondere Nordprovinz (Limpopo), Krüger-Park und KwaZulu/Natal ab ca. 1 Autostunde nördlich von Durban. In Anbetracht der angestiegenen Fallzahlen der letzten Jahre empfehlen wir hier Chemoprophylaxe auch bei kurzen Aufenthalten. ...
Für die Austragungsorte der WM trifft dies jedoch explizit nicht zu. An Impfungen ist natürlich zu empfehlen, dass die Grundimmunisierungen Tetanus/Diphtherie/Pertussis/Polio ggf. aktualisiert werden. Ein interessantes Thema ist der anhaltende Masernausbruch in Südafrika, der einmal mehr deutlich macht, dass die Masernimpfung vor Reisen abgefragt und ggf. auch durchgeführt werden sollte (als MMR). Zudem empfehlen wir bei Südafrikareisen stets eine Impfung gegen Hepatitis A, ggf. um Hepatitis B ergänzt. Eine Immunisierung gegen Typhus, Tollwut, Cholera u.ä. empfehlen wir für Südafrika eher selten bei entsprechendem Risikoprofil.
Besonders relevant für Besucher der WM sind tröpfchenübertragene Erkrankungen. Dies betrifft neben Masern vor allem auch die Influenza und die in Südafrika häufiger als in Europa vorkommende Meningokokken-Meningitis. Zudem werden Fans aus der ganzen Welt erwartet, in hoher Zahl auch aus anderen afrikanischen Ländern. Erhöhte Ansteckungsgefahr besteht in größeren Menschenmengen, z. B. im öffentlichen Nahverkehr, beim Public Viewing und auch in denStadien. Bei entsprechendem Verhalten der Fans sollte eine tetravalente Meningokokken-Impfung erwogen werden.
Influenza ist sicherlich ein relevantes Risiko. Zu beachten ist, dass der momentan auf der Südhalbkugel eingesetzte Impfstoff gegen saisonale Grippe auch eine Komponente gegen Schweinegrippe enthält (neue Influenza H1N1 California). Da diese Kombination bei uns nicht vor Herbst verfügbar sein wird, müssen Impfungen gegen saisonale und pandemische Influenza weiterhin separat durchgeführt werden.
Ein weiteres, im Zusammenhang mit der WM durchaus relevantes, Risiko sind sexuell übertragbare Infektionen."
Priv.-Doz. Dr. med. Tomas Jelinek
Wissenschaftlicher Leiter
CRM Centrum für Reisemedizin GmbH
http://www.crm.de
Qualifikation zur arbeitsmedizinischen Untersuchung - G 35
Neu für Arbeits- und Betriebsmediziner:
"Seit Inkrafttreten der ArbMedVV dürfen alle Ärztinnen und Ärzte mit der Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ vom Arbeitgeber mit der Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung „Arbeitsaufenthalt im Ausland unter besonderen klimatischen und gesundheitlichen Belastungen“ (früher G35) beauftragt werden, wenn sie über besondere Fachkenntnisse verfügen.
Zur Erlangung dieser Fachkenntnisse wurde ein Qualifikationsseminar bestehend aus 2 Modulen entwickelt:
das Modul 1 entspricht dem Basisseminar Reisemedizin (2x2 Tage), wie es hier angeboten wird. Das Modul 2 beinhaltet als Aufbauseminar "Internationale Arbeitseinsätze und Rückkehrermedizin" (2 Tage). Dieses Modul 2 wird derzeit vom Centrum für Reisemedizin Düsseldorf angeboten; die Durchführung ist aber auch in der Akademie Südbaden geplant. Nach erfolgreicher Absolvierung beider Module erhalten Sie auf Antrag vom DFR (Deutscher Fachverband Reisemedizin) ein Zertifikat, das die Qualifikation zur arbeitsmedizinischen Untersuchung bei beruflichem Arbeitsaufenthalt im Ausland bescheinigt."
Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg
Termine 23./24. April und 25./26. Juni 2010
Zeit Freitag 13.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr
Samstag 09.00 Uhr bis 17.15 bzw. 19.00 Uhr
Ort Freiburg
Entgelt € 360,--
http://www.bsafb.de/393.0.html http://www.baek-sb.de/akademie
Arbeitsmedizinforum
In unserem öffentlichen Arbeitsmedizinforum sind Sie herzlich dazu eingeladen, Fragen zu stellen, Statements abzugeben, Diskussionen zu eröffnen, Stellen auszuschreiben, arbeitsmedizinische Fortbildungen anzukündigen und auf interessante Webseiten und Literatur hinzuweisen.
Der Provider des Arbeitsmedizinforums hat die Sicherheitseinstellungen geändert. Um Beiträge zu schreiben oder zu beantworten, muss man sich einmalig als User anmelden und nach der Anmeldeprozedur den Bestätigungslink klicken. Beim Username ist zu beachten, dass bei „Max Mustermann" das Leerzeichen nicht akzeptiert wird. Es müsste heißen: „MaxMustermann".
Uwe Ricken
Dr. med. Uwe Ricken
Facharzt für Allgemeinmedizin, Betriebsmedizin, Rettungsmedizin, Sportmedizin
Lehrbeauftragter der Universität Osnabrück
1. Vorsitzender des Bundesverbandes selbstständiger Arbeitsmediziner und freiberuflicher Betriebsärzte e. V. (BsAfB)
49152 Bad Essen, Gartenstraße 29
Tel. (0800) 101 618 7
Fax (05472) 978 319
dr.ricken@bsafbev.de
www.bsafb.de
www.arbeitsmedizinforum.de