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18. Ausgabe der Praktischen Arbeitsmedizin (ISSN 1861-6704)

Mit Verspätung ist jetzt die 18. Ausgabe der Praktischen Arbeitsmedizin mit einer Auflage von 5.000 Exemplaren erschienen. Die 17 Vorausgaben, die der BsAfB seit 2005 herausgegeben hat,  stehen jedem zum kostenlosen Download (alle Artikel einzeln) als PDF-Dateien im Archiv auf der BsAfB-Internetpräsenz zur Verfügung. 

Die Praktische Arbeitsmedizin braucht den Vergleich mit etablierten arbeitsmedizinischen Fachzeitschriften, die seit sehr vielen Jahren erscheinen, nicht zu scheuen und dies bei einem nicht erreichten Preis-Leistungs-Verhältnis. Für BsAfB-Mitglieder ist der Bezug über die Mitgliedsbeiträge abgedeckt. Das Jahresabonnement kostet für Nicht-Mitglieder 40 Euro (inkl. MwSt. und Versandkosten). Auf diese Leistung ist der BsAfB-Vorstand sehr stolz. Ihm ist bewusst, dass die redaktionelle Leistung den beiden Schriftleitern PD Dr. med. habil. Andreas Meyer-Falcke, Dipl.-Min. Silvester Siegmann, M. Sc. Betriebssicherheitsmanagement, dem wissenschaftlichen Beirat und den zahlreichen Autoren zu  verdanken ist.   

http://www.praktische-arbeitsmedizin.de

Mit dem Zugriff auf die 17 bisher archivierten Ausgaben mit einem Umfang von ca. 1.000 Seiten steht dem Internetsurfer eine Datenbank zur Verfügung, auf die er durch den Such-Button (oben links auf der BsAfB-Homepage) oder eine Suchmaschine bequem zugreifen kann. Die zahlreichen Artikel decken ein großes Spektrum des arbeitsmedizinischen Wissens ab. Für ASA-Sitzungen, Betriebsbegehungen und Beratertätigkeiten von Führungskräften kann man sich auf diese Weise sehr oft zu speziellen Themen vorbereiten. Die Eingabe von “Praktische Arbeitsmedizin Stressbewältigung“ bei Google listet an erster Stelle den Artikel von Prof. Dr. Susanne Wolf in der 15. Ausgabe (Zugriff: 13.10.2010).

Auf den 68 Seiten der 18. Ausgabe wurden unter anderen folgende Artikel veröffentlicht:

  • Die gesunde Kita
  • Der chronische (untere) Rückenschmerz in der betriebsärztlichen Praxis
  • Arbeitsaufenthalt im Ausland – besondere klimatische Belastungen
  • Was ein Betriebsarzt über das Anwenden von Medizinprodukten wissen sollte
  • Risiko-/Ereignis- und Krisenkommunikation
  • Betriebsärztetag 2010 in Osnabrück  


6. Bundesweiter Betriebsärztetag, OsnabrückHalle, 06. und 07. März 2010

Am ersten Wochenende im März 2010 findet wieder der bundesweite Betriebsärztetag statt. Dieser Kongress steht erneut unter der Schirmherrschaft der Ministerin Mechthild Ross-Luttmann des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit.

Auf Wunsch mehrerer Kongressteilnehmer haben wir seit letztem Jahr Workshops und Praxisseminare eingeführt. Es werden zusätzlich zu den acht Referaten acht Workshops a` 2x45 Minuten und sieben Praxisseminare a`45 Minuten angeboten. Ein großer Teil wurde bewusst so geplant, dass auch Medizinische Fachangestellten davon profitieren. Die Möglichkeit MFAs mit-zu-nehmen, wurde mehrfach angefragt. Ärztinnen und Ärzte können sich unter den Workshops und Praxisseminaren interessante Themen auswählen. MFAs haben die Gelegenheit das handwerkliche Rüstzeug zu erlangen. 

Dr. med. habil. Christian Schmidt zum Beispiel vermittelt nicht nur das kleine Einmaleins der Hörteste, sondern er ist auch ein ausgewiesener Experte der Neurootologie und insbesondere der Schwindeldiagnostik. Sowohl er als auch, alle geladenen Experten können - wie in Workshops üblich - auch zu sehr komplizierten Fachfragen Rede und Antwort stehen und die vom Auditorium gewünschten Themen gemeinsam erarbeiten.

Eine Online-Registrierung und die Auswahl von Workshops und Praxisseminaren sind möglich.

http://www.betriebsaerztetag.de

Samstag, 06. März 2010

  • Offizielle Eröffnung des Bundesweiten Betriebsärztetags 2010
  • öglichkeiten der Prävention und der Rehabilitation chronischer Schmerzen im betrieblichen Kontext - 
  • Rückenschmerz
  • Hautschutz in der Arbeitswelt
  • Obstruktive Atemwegserkrankungen als Berufskrankheit
  • In den größeren Pausen wird Rückentraining angeboten


Workshops und Praxisseminare:

  • Lungenfunktionsprüfungen mit praktischen Übungen (MFA)
  • Multimodale Rückenprogramme (Umsetzung)
  • Früherkennung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen am Arbeitsplatz
  • Praxisgerechte Umsetzung der Medizinprodukte-Betreiberverordnung in der Arztpraxis (MFA)
  • Lärm I,II und III - Untersuchungen nach G 20 - Audiogramme (MFA)
  • GOÄ für Haus- und Betriebsärzte, Rechnungsstellung (MFA)
  • Vertragsgestaltung und Zusammenarbeit freiberuflicher Arbeitsmediziner mit arbeitsmedizinischen Diensten
  • Gefährdungsbeurteilung in Arztpraxen


Sonntag, 07. März 2010

  • Rückengesundheit am Arbeitsplatz
  • Pandemie durch das Neue Influenzavirus A/H1N1: Bisheriger Verlauf, Einschätzung und Lehren für die Zukunft
  • Arbeitsschutz in der Arztpraxis - Schwerpunktaktion des Gewerbärztlichen Dienstes
  • Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) - ist der Betriebsarzt betroffen?
  • Der Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen: Sektoren- und Professionenübergreifende Kooperation im Gesundheitswesen als Basis für eine optimale Patientenversorgung
  • Aktuelles aus der Reise- und Tropenmedizin
  • "amadeus sucht Betriebsärzte - amadeus ist ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept zur Betreuung von Kleinbetrieben im Arbeits- und Gesundheitsschutz"
  • In den größeren Pausen wird Rückentraining angeboten

Workshops und Praxisseminare:

  • Psychische Belastungen im Beruf, Stress-und Burnout-Prophylaxe
  • Übergabe von Patientenakten; Dokumentationspflichten von Haus- und Betriebsärzten
  • Fortbildungsmöglichkeiten und Informationsbeschaffung in der Reisemedizin für Haus- und Betriebsärzte (G35) (MFA)
  • Prüfung des Sehvermögens in der Arbeitsmedizin - physiologische und praktische Aspekte (MFA)
  • Kopfschmerz (AT)
  • Hands-on: Notfallmedizin - ein Update mit praktischen Übungen (MFA)

Je nach der Belegung der Workshops und Praxisseminare können bis zu ca. 18 CME-Punkte der Ärztekammer Niedersachsen erworben werden.

http://www.betriebsaerztetag.de


Pressemitteilung der TK Bayern>München, 21. Januar 2010

Jährlich fast 30.000 unnötige Rückenoperationen in Bayern

"Über 37.000 Menschen in Bayern lagen im Jahr 2008 wegen Rückenbeschwerden unterm Messer. Das ist rund ein Fünftel mehr als noch vor drei Jahren, so eine Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) in München. Sie bezieht sich dabei auf eine Hochrechnung von Daten der Ersatzkassen. Dort ist jeder Vierte im Freistaat versichert. Bei vielen bleibt aber der erhoffte Erfolg nach der Operation aus. Im Gegenteil, oft klagen sie anschließend sogar über schlimmere Schmerzen. Dabei ließen sich laut aktuellen Studien vier von fünf Operationen durch konservative Methoden wie Physiotherapie verhindern. ..."

http://www.tk-online.de/tk/landesvertretungen/bayern/pressemitteilungen-2010/202300 
(letzte Zugriff: 13.02.2010)


Pressemitteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin - 08/10 vom 8. Februar 2010

Gute Praxis in der Rückenprävention des Pflegepersonals

BAuA-Broschüre: Ergonomie in Krankenhaus und Kliniken

"Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern ist Deutschland noch ein Entwicklungsland, wenn es um nachhaltige Prävention im Pflegebereich geht. Hohe körperliche Belastungen, schwerere und immobile Patienten sowie älter werdende Belegschaften sind gute Gründe für eine ergonomische Kultur im deutschen Gesundheitswesen. Darum gibt die neue Broschüre „Ergonomie in Krankenhaus und Kliniken“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) nicht nur Empfehlungen für „Gute Praxis“ im Patiententransfer, vielmehr zeigt sie Wege zu einer integrierten Gesundheitsförderung auf. ..."

"Deshalb verdeutlicht die Broschüre, dass auch das Thema Ergonomie einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Dazu geht sie vertiefend auf das Thema Rückenprävention im Krankenhaus ein und stellt systematische Problemlösungen durch gute Arbeitsgestaltung vor. Anschließend beleuchtet sie ergonomische Problemlösungen im Krankenhaus. Dazu gehören beispielsweise technische Hilfen, bauliche oder organisatorische Maßnahmen. Anschließend stellt sie ein ergonomiebasiertes Präventionsprogramm vor, das in der Praxis erprobt wurde und dort bereits gute Erfolge gezeigt hat. ..."

http://www.baua.de/de/Publikationen/Broschueren/A69.html   (40 PDFSeiten, 854 KB)

Sie finden die Themen Prävention, Rehabilitation und Betriebliches Eingliederungsmanagement von Rückenschmerzen in der aktuellen Ausgabe der Praktischen Arbeitsmedizin und auf dem 6. Bundesweiten Betriebsärztetag.


iga - Initiative Gesundheit & Arbeit - Pressemitteilung 27.01.2010

Unternehmen in Krisenzeiten stärken. "Initiative Gesundheit und Arbeit" will Betriebliches Gesundheitsmanagement bei kleinen und mittleren Unternehmen ausweiten

Gemeinsame Pressemitteilung des AOK-Bundesverbandes, des BKK Bundesverbandes, des Verbandes der Ersatzkassen (vdek e.V.) und der
Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

"Rund 82 Prozent der Unternehmen, die ein Betriebliches Gesundheitsmanagement einsetzen, schätzen dessen stabilisierende Wirkung – besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Das zeigt eine repräsentative Befragung der "Initiative Gesundheit und Arbeit" (iga). Gerade in kleinen und mittleren Betrieben sind die Vorbehalte dennoch groß. Dabei könnten auch sie davon profitieren, die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu fördern.

Der Begriff "Betriebliches Gesundheitsmanagement" steht für ein planvolles Vorgehen mit dem Ziel, die Belastungen für die Beschäftigten zu verringern und so die Ressource Mitarbeiter-Gesundheit zu stärken. Die iga befragte nun 500 Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit 50 bis 500 Beschäftigten zu ihren Erfahrungen damit. ..."

http://www.iga-info.de/fileadmin/Veroeffentlichungen/Pressemitteilungen/Praesentation_BGM-Umfrage_iga.pdf    (19 PDF-Seiten bzw. Folien, 609 KB)


Deutsches Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung - DNBGF

Gemeinsame Pressemitteilung

Präventionsbericht 2009: Jeder achte gesetzlich Versicherte profitiert vom Angebot - Krankenkassen verstärken erneut Engagement

"Berlin, 19. Januar 2010: Im Jahr 2008 hat jeder achte gesetzlich Versicherte von Präventions- und Gesundheitsförderungsangeboten der Krankenkassen profitiert. Nach dem aktuellen Präventionsbericht der gesetzlichen Krankenversicherung wurden 2008 rund neun Millionen Menschen und damit deutlich mehr als im Berichtsvorjahr durch präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen der Krankenkassen erreicht. Insgesamt gaben die Krankenkassen für Primärprävention (individuelle und kollektive Angebote) und Gesundheitsförderung in Betrieben im Jahr 2008 knapp 340 Millionen Euro aus; das sind 40 Mio. Euro mehr als im Jahr 2007. Mit durchschnittlich 4,83 Euro je Versichertem wurde der gesetzlich vorgesehene Ausgaben-Richtwert von 2,78 Euro deutlich übertroffen. ..."

http://www.dnbgf.de/index.php?id=361#c1319


Nachwuchsmangel in der Arbeitsmedizin

"...der beklagte Nachwuchsmangel sich schon seit längerem abzeichnet! . . . Der tätigkeitsbegleitende Erwerb der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die immerhin den Schwerpunkt in der Betreuung Deutschlands kleiner und mittlerer Unternehmen bilden, wurde durch eine neue (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer faktisch unmöglich gemacht. Eine langfristige Weiterbildungszeit im Angestelltenverhältnis bei einem ermächtigten Arbeitsmediziner ist in der Regel für Niedergelassene wenn überhaupt, dann nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Nicht zuletzt deshalb kam es in den arbeitsmedizinischen Weiterbildungsakademien zu einem dramatischen Rückgang der Teilnehmerzahl in den theoretischen Kursen, die für die Gebietsbezeichnung und die Zusatzbezeichnung gleichermaßen verpflichtend sind. ..."

http://www.aerzteblatt.de/V4/archiv/artikel.asp?id=61750   (letzter Zugriff: 13.02.2010)

http://www.bsafb.de/312.0.html 

Vor diesem Hintergrund hat die Ärztekammer Niedersachsen vor Monaten die Möglichkeit geschaffen die Weiterbildungszeit zeitweise bei einem niedergelassenen Arzt mit der Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin" abzuleisten. Diese Option besteht bei der Bayrischen Landesärztekamer schon seit einigen Jahren. Die beiden Flächenländer sind in besonderem Maße auf selbstständige Arbeitsmediziner angewiesen, um die Betreuung kleiner und mittelgroßer Betriebe auf dem Land sicher zu stellen.

Der Erhebungsbogen für die Ermächtigung zur Weiterbildung im Gebiet Arbeitsmedizin und im Bereich Betriebsmedizin wurde bei der ÄKN vor kurzem überarbeitet und ist mit acht DIN A4-Seiten vergleichsweise unbürokratisch. 


Pressemeldung des CRM Centrum für Reisemedizin GmbH - 25.01.2010

11. Forum Reisen und Gesundheit im Rahmen der ITB Berlin

Welche Gesundheitsvorsorge ist für längere Auslandsaufenthalte nötig?

CRM Centrum für Reisemedizin und Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes laden zur Fortbildung ein

"Viele Berufstätige, Schüler, Studenten aber auch einige Senioren verbringen heutzutage längere Phasen ihres Lebens im Ausland. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich: berufliche Notwendigkeit, Interesse an fremden Ländern, das Bedürfnis, sinnvolle Hilfe zu leisten, oder das angenehme Klima und die Möglichkeiten der Lebensgestaltung. Die Gesundheitsvorsorge und die reisemedizinische Beratung für ein solches Vorhaben ist deutlich komplexer als für eine Urlaubsreise, insbesondere wenn der Aufenthalt in einem der ärmeren Länder dieser Welt geplant ist. Das 11. Forum Reisen und Gesundheit im Rahmen der ITB-Berlin 2010 stellt die "Gesundheits-vorsorge für Langzeitaufenthalte" in den Mittelpunkt. Das CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf, und der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes laden Ärzte und Apotheker zu dieser Fortbildungsveranstaltung am 12. und 13. März ins Internationale Congress Centrum ein. Die Ärztekammer Berlin hat das Forum bereits mit 12 Fortbildungspunkten bewertet, die Zertifizierung durch die Apothekerkammer ist beantragt. ..." 

http://www.bsafb.de/389.0.html 


Arbeitsmedizinforum

In unserem öffentlichen Arbeitsmedizinforum sind Sie herzlich dazu eingeladen Fragen zu stellen, Statements abzugeben, Diskussionen zu eröffnen, Stellen auszuschreiben, arbeitsmedizinische Fortbildungen anzukündigen und auf interessante Webseiten und Literatur hinzuweisen.

Der Provider des Arbeitsmedizinforums hat die Sicherheitseinstellungen geändert. Um Beiträge zu schreiben oder zu beantworten muss man sich als User anmelden und nach der Anmeldeprozedur den Bestätigungslink klicken. Beim Username ist zu beachten, dass bei „Max Mustermann" das Leerzeichen nicht akzeptiert wird. Es müsste heißen: „MaxMustermann".

Trotz des zusätzlichen Aufwands wünscht Ihnen der BsAfB viel Freude mit dem umgestalteten Forum.

http://www.arbeitsmedizinforum.de

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