Impfaktionen gegen die neue Influenza A(H1N1)
Bei den für diesen Herbst vorgesehenen sukzessiv erfolgenden Massenimpfungen (Neue Influenza A-H1N1, saisonale Influenza- und ggf. Pneumokokkenimpfung) sind die Länderministerien und der Öffentliche Gesundheitsdienst auf die gute Kooperation mit Betriebs- und Hausärzten angewiesen. Die Impfung gegen die Neue Influenza und gegen die saisonale Influenza wird sich häufig simultan ermöglichen lassen, eventuell auch die Impfung gegen Pneumokokken. Das Impfgeschehen wird sich aber über einen längeren Zeitraum hinziehen, da die Auslieferung nur nach und nach geschehen wird. Damit es nicht zu erheblichen Engpässen bei den Logistik- und Kühlkapazitäten kommt, ist auch ein reibungsloses Miteinander erforderlich.
Der BsAfB-Vorstand ruft hiermit alle Betriebsärzte und Hausärzte auf, den Behörden in umfangreicher Weise ihre Kooperation anzubieten. Genauso wichtig ist eine gute Zusammenarbeit von Haus- und Betriebsärzten. Beide Arztgruppen sind zu einem großen Teil in der Lage mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine große Anzahl von Personen pro Stunde zu impfen. Während Betriebsärzte auf der einen Seite Risikopatienten im Betrieb impfen können, können Hausärzte gerade bei den Kleinbetrieben und den mittelgroßen Betrieben, die der einzelne Betriebsarzt nur in größeren Zeitabständen besuchen kann, nach Absprache Impfungen im Betrieb durchführen. Kollegen, deren Praxen in der Nähe von Betrieben liegen, können alternativ Impfangebote für Betriebsangehörige in ihren Praxisräumen unterbreiten. Selbst viele Großbetriebe sollten auf das große Potential der Hausärzte (größte Arztgruppe in Deutschland, mehrere Medizinische Fachangestellte) zurückgreifen, wenn der eigene betriebsärztliche Dienst nur über unzureichende Manpower verfügt.
Diese Meldung stand bereits im Newsletter vom 13. August, sie hat aber nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Ärztinnen und Ärzte, die in größerem Umfang den uns zur Verfügung gestellten Impfstoff "Pandemrix" verimpfen wollen, müssen aus einer Stechampulle 0.5 ml (Gemisch aus Antigen und Adjuvanz) aufziehen. Sie sollten versuchen sich noch eine ausreichende Anzahl graduierter 1ml-Spritzen zu besorgen. Das Land Niedersachsen beabsichtigt auf die etablierten Strukturen von Apotheken, Hausärzten und Betriebsärzten zurückzugreifen.
In der nächsten Ausgabe von "Der Hausarzt" erscheint ein Artikel zum Impfmanagement gegen die Neue Influenza A-H1N1.
http://www.hausarzt-online.de/ha/index.php
Großes Wissen über kleinste Teilchen
Internetportal des BGIA informiert über ultrafeine Stäube und Nanopartikel 29.06.2009"Umfassende Informationen zu Nanopartikeln und ultrafeinen Stäuben bietet das Institut für Arbeitsschutz (BGIA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung kostenlos in einem neuen Internetportal an. Fachleute und interessierte Laien können den aktuellen Wissensstand zum Thema, insbesondere zur Frage wirksamer Schutzmaßnahmen, mit wenigen Mausklicks abrufen."
http://www.dguv.de/bgia/de/fac/nanopartikel/index.jsp
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) - Pressemitteilung:
Besser arbeiten mit der richtigen Beleuchtung 29.09.2009"Ohne Licht geht nichts. Gerade jetzt, wenn die Tage kürzer werden, rückt die künstliche Beleuchtung in den Vordergrund. Ob in Büro, Labor oder Werkshalle - nur optimale Lichtverhältnissen können dazu beitragen, Unfälle zu verhüten. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin. ..."
http://www.bsafb.de/143.0.html
mailto:thomas.muth@uni-duesseldorf.de
Düsseldorf, 3.-6. November, A+A 2009
International die Nr. 1
A+A 2009: Die weltweit größte und wichtigste Fachmesse mit Kongress für alle Facetten von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit mit einem quantitativ und qualitativ erstklassigen Angebot, zahlreichen Sonderschauen und Informationsveranstaltungen.
Ärztinnen und Ärzte
Die Ärztekammer Nordrhein hat den A+A Kongress 2009 für das Fortbildungszertifikat anerkannt. Folgende Punktzahlen werden vergeben:
Halbtag: 3 Punkte Kategorie B
Tag: 6 Punkte Kategorie B
Gesamte Laufzeit: 18 Punkte Kategorie B
Mittwoch, 04. November 2009, 9:15 - 13:00 Uhr
Seminar: "Betriebliches Gesundheitsmanagement" Raum X CCD Stadthalle
Referenten: Dr. Joachim Stork, Dr. Martin J. Thul, Institut für Technologie und Arbeit (ITA), Dr. Martin Braun, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Prof. Dr. Holser Pfäff I Dr. Christian Janßen I Christoph Kowalski I Dr. Anne Brinkmann, Klinikum der Universität zu Köln, Institut für Arbeits- und Sozialmedizin und Michael Böhm, Daimler AG und Prof. Dr. Bernhard Badura, Universität Bielefeld I Björn Müller, Lloyd's Register Quality Assurance GmbH.
Qualitätsparameter und Qualitätsmessung des BGM - gibt es eine Konvergenz der Konzepte? 11:50-13:00 Uhr, Raum X CCD Stadthalle
Moderation: Dr. Joachim Stork
Podiumsdiskussion mit allen Referentinnen und Referenten sowie:
Dr. Giso Schmeißer, DGUV, BGAG, GQB-Beirat
Dr. Uwe Ricken, Bundesverband selbstständiger Arbeitsmediziner und freiberuflicher Betriebsärzte - BsAfB
Petra Müller-Knöß, IG Metall Vorstand
Dr. Martin Kern, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
http://www.basi.de
http://www.bsafb.de/363.0.html
MEDICA - Weltforum der Medizin
Düsseldorf, 18. - 21. November 2009
MEDICA Kongress
Der MEDICA Kongress ist das größte und wichtigste interdisziplinäre medizinische Fortbildungsforum Deutschlands.
"Der zertifizierte interdisziplinäre MEDICA-Kongress, eingebunden in die weltgrößte Medizinmesse MEDICA, ist richtungweisend in medizinischer Fortbildung. Über 600 Referenten, Meinungsbildner der jeweiligen Fachdisziplin vermitteln jährlich die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Unter dem Motto "Aus der Forschung für die Praxis" werden ca. 200 zertifizierte Seminare und Kurse angeboten. Der MEDICA Kongress versteht sich als Plattform für die Präsentation moderner Forschungsergebnisse während bzw. unmittelbar vor ihrem Transfer in die medizinische Praxis." Quelle: MEDICA Homepage
BsAfB-Seminar:
431 Vorsorgeberatung vor Fernreisen und Erkrankungen von Reiserückkehrern
CCD Pavilion, Raum 110, 1. OG, Samstag, den 21.11.2009, 14:30 - 17:30 Uhr
Leitung: Dr. Uwe Ricken, Bad Essen
Weitere Referenten: PD Dr. Tomas Jelinek, Berlin und Dr. Georg Meyer, Deggendorf
Woher kann der Haus- oder Betriebsarzt zuverlässige Informationen beziehen? Wie kann er sich qualifiziert fortbilden? Wie kann er Medizinische Fachangestellte in den Prozess der Anamneseerhebung (Fragebogen), der Informationsausgabe (Infoblätter) zur Begleitung der Impfberatung und der Impfvorbereitung mit einbinden?
http://www.medica.de
http://www.bsafb.de/366.0.html
6. Bundesweiter Betriebsärztetag, OsnabrückHalle, 06. und 07. März 2010
Am ersten Wochenende im März 2010 findet wieder der bundesweite Betriebsärztetag statt. Auch für diesen Jahreskongress konnten wir wieder qualifizierte Referenten für aktuelle Themen finden. Das erfolgreiche Konzept mit zahlreichen Workshops soll fortgesetzt werden.
In den nächsten Tagen werden die Infos zu Themen und Referenten und die elektronische Anmeldemöglichkeit freigeschaltet.
http://www.betriebsaerztetag.de
5. EUROFORUM-Konferenz "Pandemie" Pressemitteilung
25. und 26. November 2009, Düsseldorf
"Schweinegrippe treibt Konzerne um. Angesichts steigender Infektionsraten und einer zunehmenden Aggressivität des Virus ist es Zeit für deutsche Unternehmen zu handeln." Handelsblatt 2009
Die WHO warnt vor einer explosionsartigen Verbreitung der Schweinegrippe in den kommenden Monaten. Wie gefährlich ist die Schweinegrippe wirklich? Wie schwer sind die Folgen für die Wirtschaft? Welche Firmen sollten sich besonders auf eine mögliche Pandemie vorbereiten? Wie lässt sich das Ansteckungsrisiko verringern? Darf der Chef seine Mitarbeiter nach Hause schicken? Welche arbeitsrechtlichen Vorkehrungen können getroffen werden? Wie bereiten sich Konzerne auf die Pandemie vor?
Ist Ihr Unternehmen ausreichend vorbereitet? Die 5. EUROFORUM-Konferenz "Pandemie" liefert Ihnen Antworten auf diese und weitere aktuelle Fragen. Melden Sie sich noch heute an und erhalten Sie tagesaktuelle Erkenntnisse!
Das detaillierte Programm der Konferenz haben wir im Internet unter http://www.euroforum.de/pandemie für Sie bereitgestellt.
Für Fragen steht Ihnen Cynthia Tillmanns gerne zur Verfügung: Telefon: 02 11/96 86-35 48,
mailto: cynthia.tillmanns@informa.com
http://www.bsafb.de/372.0.html
KMR-Liste aktualisiert
Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA)
Die Liste krebserzeugender, erbgutverändernder und fortpflanzungsgefährdender Stoffe (KMR-Liste) ist aktualisiert und berücksichtigt nun auch die 1. Anpassung der GHS-Verordnung.
Die Liste (Stand: September 2009) enthält CMR-Stoffe, die gemäß Tabelle 3.2 des Anhangs VI der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (GHS-Verordnung) sowie der 1. Anpassung der Verordnung (790-2009) als krebserzeugend (karzinogen, carzinogen), erbgutverändernd (mutagen) oder fortpflanzungsgefährdend (reproduktionstoxisch) eingestuft sind, in der TRGS 905 "Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe" aufgeführt werden oder in der TRGS 906 "Verzeichnis krebserzeugender Tätigkeiten oder Verfahren nach § 3 Abs. 2 Nr. 3 GefStoffV" verzeichnet sind.
Die Liste enthält nicht die komplexen Mineralöl-, Kohle- und Erdgasderivate aus dem Anhang VI der Verordnung 1272/2008.
Die Liste finden Sie unter der URL: http://www.dguv.de/bgia/de/fac/kmr/kmr.pdf zum kostenlosen Download.
Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen gegründet
Nordrhein-Westfalen (NRW) hat in Bochum den Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen gegründet.
Nahe der Bochumer Universität wird der Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen seinen Sitz haben, ein bundesweit einzigartiges Projekt. Bereits vorhandene und noch zu gründende Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft sollen dort in einem Zentrum gebündelt, vernetzt und weiterentwickelt werden.
Unter anderem werden dort die bundesweit erste öffentlich-rechtliche Fachhochschule für Gesundheitsberufe sowie das Clustermanagement „Gesundheitswirtschaft" angesiedelt. Vorbild für den Campus sind die „National Institutes of Health" in den USA.
Das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA.NRW) wird ebenfalls auf dem Campus tätig werden. Es berät und unterstützt die Landesregierung, die Behörden und Einrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Gemeinden und Gemeindeverbände in Fragen der Gesundheit, der Gesundheitspolitik sowie der Sicherheit, des Gesundheitsschutzes und der Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt. Weitere Infos können Sie der Anlage entnehmen.
Leiter des Strategiezentrums Gesundheit ist PD Dr. med. Andreas Meyer-Falcke. Das Strategiezentrum Gesundheit ist mit Errichtungserlass vom 22. Mai 2009 als Landeseinrichtung und Teil des Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen gegründet worden. Es ist im Bereich der gesundheitsfachlichen und gesundheitswirtschaftlichen Angelegenheiten des Landes insbesondere zuständig für die Campusentwicklung, Entwicklung von Leitprojekten und Projektmanagement, Versorgungsforschung, gesundheitliche Vorsorge, Förderberatung, sowie Kooperation und (internationale) Kontakte.
Kontakt:
Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen
Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
Universitätsstraße 136
44799 Bochum
Tel.: 0234 546837 600
Fax: 0234 546837 811
strategiezentrum@gc.nrw.de
Uwe Ricken
Dr. med. Uwe Ricken
Facharzt für Allgemeinmedizin, Betriebsmedizin, Rettungsmedizin, Sportmedizin
Lehrbeauftragter der Universität Osnabrück
1. Vorsitzender des Bundesverbandes selbstständiger Arbeitsmediziner und freiberuflicher Betriebsärzte e. V. (BsAfB)
49152 Bad Essen, Gartenstraße 29
Tel. (0800) 101 618 7
Fax (05472) 978 319
dr.ricken@bsafbev.de
www.bsafb.de
www.arbeitsmedizinforum.de