Ruhr-Universität Bochum
H1N1-Influenza (Schweinegrippe)
Welche Dimensionen, welche Probleme für Praxis und Klinik?
am Mittwoch, den 19.08.2009
von 17:00 bis 19:00 Uhr
Hörsaal des Knappschaftskrankenhauses Bochum,
In der Schornau 23-25, 44892 Bochum
http://www.bsafb.de/357.0.html
http://www.nlga.niedersachsen.de/
Symposium Tropenmedizin - Infektiologie
Mittwoch, den 26. August 2009, 15.00 - 21.00 Uhr
Hotel Remarque - Steigenberger
Natruper-Tor-Wall 1, 49076 Osnabrück
http://www.bsafb.de/358.0.html
Auf der BsAfB-Hompage (> Influenza - Pandemie) werden seit über drei Jahren wichtige Informationen zu Pandemieszenarien zusammengestellt und regelmäßig aktualisiert. Hier finden Sie auch interessante Weblinks zu dem Thema und praktische Downloadmöglichkeiten:
http://www.bsafb.de/264.0.html
Vom stellvertretenden BsAfB-Vorsitzenden, Dr. med. Paul Nitzsche wurden wichtige Informationen zur Neuen Influenza (Schweinegrippe) auf der Homepage des Werkarztzentrums Riedberg zusammengetragen:
http://www.waz-rietberg.de/
http://rietberg.de/index.php?a=2694
Kooperation zwischen Öffentlichem Gesundheitsdienst, Betriebs- und Hausärzten bei der Pandemiebekämpfung erforderlich
Bei den für diesen Herbst vorgesehenen sukzessiv erfolgenden Massenimpfungen (Neue Influenza A/H1N1, saisonale Influenza- und ggf. Pneumokokkenimpfung) sind die Länderministerien und der Öffentliche Gesundheitsdienst auf die gute Kooperation mit Betriebs- und Hausärzten angewiesen. Die Impfung gegen die Neue Influenza und gegen die saisonale Influenza wird sich häufig simultan ermöglichen lassen, eventuell auch die Impfung gegen Pneumokokken. Das Impfgeschehen wird sich aber über einen längeren Zeitraum hinziehen, da die Auslieferung nur nach und nach geschehen wird. Damit es nicht zu erheblichen Engpässen bei den Logistik- und Kühlkapazitäten kommt, ist auch ein reibungsloses Miteinander erforderlich.
Der BsAfB-Vorstand ruft hiermit alle Betriebsärzte und Hausärzte auf, den Behörden in umfangreicher Weise ihre Kooperation anzubieten. Genauso wichtig ist eine gute Zusammenarbeit von Haus- und Betriebsärzten. Beide Arztgruppen sind zu einem großen Teil in der Lage mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehrere Hundert Personen pro Stunde zu impfen. Während Betriebsärzte auf der einen Seite Risikopatienten im Betrieb impfen können, können Hausärzte gerade bei den Kleinbetrieben und den mittelgroßen Betrieben, die der einzelne Betriebsarzt nur in größeren Zeitabständen besuchen kann, nach Absprache Impfungen im Betrieb durchführen. Kollegen, deren Praxen in der Nähe von Betrieben liegen, können alternativ Impfangebote für Betriebsangehörige in ihren Praxisräumen unterbreiten. Selbst viele Großbetriebe sollten auf das große Potential der Hausärzte (größte Arztgruppe in Deutschland, mehrere Medizinische Fachangestellte) zurückgreifen, wenn der eigene betriebsärztliche Dienst nur über unzureichende Manpower verfügt.
Entschädigung des Verdienstausfalls bei Quarantäne auf Grund des Verdachts auf die „Neue Influenza“:
Derzeit sagt man den Mitarbeitern relativ schnell, dass sie zu Hause bleiben sollen, wenn sie Symptome zeigen, um andere nicht anzustecken. Man muss im Unternehmen das ganze aber auch personalrechtlich sauber gestalten. Der betroffene Mitarbeiter bekommt nur dann einen Krankenschein, wenn er positiv getestet wurde, nicht wenn er als Verdachtsfall oder Kontaktperson bei Arbeiten in Krankenhäusern, Altenheimen, Gemeinschaftsunterkünften oder dem Lebensmittelbereich seiner Arbeit nicht nachgehen darf. Der Arbeitnehmer, der als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern (nicht als Kranker) aufgrund des Infektionsschutzgesetzes einem durch die Ordnungsbehörde verfügten Verbot in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterworfen wird oder einem gesetzlichen Verbot unterliegt, erhält eine Entschädigung, wenn er dadurch einen Verdienstausfall erleidet ( § 56 Abs. 1 des „Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen“ (Infektionsschutzgesetz – IfSG) in seiner Fassung vom 17. Juli 2009). Diese Entschädigung muss aber beantragt werden und kommt nicht automatisch. Bei Ihrer zuständigen Behörde bekommen Sie das hierzu nötige Antragsformular (in NRW z. B. der Landschaftsverband Rheinland (LVR)) und die notwendigen Erläuterungen. (Silvester Siegmann)
Dr. Andreas Meyer-Falcke ist Leiter des Strategiezentrums
Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf, 16.07.2009
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Ab 15. August 2009 hat das Strategiezentrum auf dem neu gegründeten NRW-Gesundheitscampus in Bochum einen offiziellen Leiter. Andreas Meyer-Falcke, zuletzt Unterabteilungsleiter Jugend im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, wird diese zentrale Position übernehmen. „Mit Andreas Meyer-Falcke ist die Wahl auf einen hervorragenden und führungserfahrenen Strategen gefallen“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am heutigen Donnerstag (16. Juli 2009). ...
Pressemitteilung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)
Wenn das Postfach überläuft
Tipps zum Umgang mit der täglichen Informationsflut
21.07.2009
Das E-Mail-Postfach füllt sich mit immer neuen Nachrichten, das Telefon klingelt, die Teamsitzung steht an und der Vortrag muss bis morgen fertig werden. Im ganz normalen Büroalltag kann die tägliche Informationsflut schnell zu Stress werden. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gibt deshalb Tipps für einen gesunden Umgang mit dem "Tyrannen", der im Postfach lauert. ...
http://www.bsafb.de/143.0.html
http://www.bgetf.de/htdocs/praev/praev_sicherheit-und-gesundheit-interaktiv.html
Praktische Arbeitsmedizin, Ausgabe 16 / Juli 2009, 72 Seiten!
Themenschwerpunkt "Arbeiten unter Überdruck"
2 Artikel zum Thema Krisenmanagement-Pandemieplanung
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis: http://www.bsafb.de/199.0.html
Ein kostenloses Probeexemplar können Sie hier bestellen: http://www.bsafb.de/57.0.html
Uwe Ricken
Dr. med. Uwe Ricken
Facharzt für Allgemeinmedizin, Betriebsmedizin, Rettungsmedizin, Sportmedizin
Lehrbeauftragter der Universität Osnabrück
1. Vorsitzender des Bundesverbandes selbstständiger Arbeitsmediziner und freiberuflicher Betriebsärzte e. V. (BsAfB)
49152 Bad Essen, Gartenstraße 29
Tel. (0800) 101 618 7
Fax (05472) 978 319
dr.ricken@bsafbev.de
www.bsafb.de
www.arbeitsmedizinforum.de