"Zusammenarbeit zwischen Haus- und Betriebsärzten
Betriebsärzte legen großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Hausärzten. Es soll keine Konkurrenzsituation zwischen Betriebs- und Hausärzten bestehen, sondern Synergien gefördert werden, insbesondere wenn Beschäftigte mit Leistungseinschränkungen wieder im Betrieb eingegliedert werden sollen.
Eine gute Zusammenarbeit zwischen Haus- und Betriebsärzten kann weiterhelfen, dass Fehlzeiten der Beschäftigten sichtlich reduziert werden, dies könnte sich wiederum positiv auf die Lohnnebenkosten auswirken."
BÄK: Zusammenarbeit zwischen Haus- und Betriebsärzten. http://www.bundesaerztekammer.de (23.02.2009).
Das Thema Zusammenarbeit zwischen Haus- und Betriebsärzten zieht sich wie ein roter Faden durch die zwei Fortbildungstage des 5. Bundesweiten Betriebsärztetags am 07./08. März 2009 in der OsnabrückHalle. Dort wird u. a. referiert über bzw. Workshops zu folgenden Themen angeboten: Prävention chronischer Erkrankungen im Betrieb - Zusammenarbeit von Hausärzten und Betriebsärzten; Gefährdungsbeurteilungen am Beispiel einer Arztpraxis; Hands-on: Notfallmedizin - ein Update mit praktischen Übungen.
http://www.betriebsaerztetag.de
Ein Berufsverband dessen meisten Mitglieder auch niedergelassene Hausärzte sind, hat unter anderem seine Stärken im Networking zwischen Betriebsärzten und Hausärzten.
Der 5. Bundesweite Betriebsärztetag
am 07. und 08. März 2009 in der OsnabrückHalle
Schirmherrschaft: Mechthild Ross-Luttmann
Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit
Themen der Referate:
- Psychische Belastungen bei Arbeitsaufenthalt im Ausland
- Brandschutz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Arztpraxen
- Prävention chronischer Erkrankungen im Betrieb - Zusammenarbeit von Hausärzten und Betriebsärzten
- Gesundheit der Beschäftigten - (k)eine Frage für Betriebsärzte
- Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) - eine Stärkung der Arbeitsmedizin?
- Aktuelles zur MRSA-Problematik - das EUREGIO-Projekt
- Prävention chronischer Erkrankungen im betrieblichen Setting
- Aktuelles aus der Reise- und Tropenmedizin - Änderungen der Voraussetzungen für die G35-Untersuchung
Themen der Workshops:
- Gefährdungsbeurteilungen am Beispiel einer Arztpraxis
- Hands-on: Notfallmedizin - ein Update mit praktischen Übungen
- Untersuchungen nach Fahrerlaubnisrecht aus der Sicht des Experten
- Lungenfunktionsprüfungen in der Praxis - Workshop mit praktischen Übungen
- Hörteste in der Praxis - Workshop mit praktischen Übungen
- Reiseberatungs- und Impfmanagement unter Einbeziehung von Medizinischen Fachangestellten - Informationsbeschaffung, Informationsvermittlung, Impfvorbereitung und Dokumentation
- Aktuelle Steuerfragen für Betriebs- und Hausärzte
- Sehteste, Perimetrie, Dämmerungssehen, Blendempfindlichkeit, Farbsehtauglichkeit - Praktische Übungen für FeV, G25, G37
- Juristische Stolperfallen für Haus- und Betriebsärzte
Da die Teilnehmerzahl der Workshops begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Buchung. Auch die Teilnahme von Medizinischen Fachangestellten ist möglich. Bitte machen Sie dann hinter dem angekreuzten Workshop einen Vermerk (z. B. MFA). Auf diese Weise können von einem Praxis- oder AMD-Team unterschiedliche Workshops besucht werden, die zeitgleich stattfinden. Die ersten Workshops sind jetzt schon überbucht. Wir werden versuchen, manche Workshops an beiden Kongresstagen anzubieten. Bitte informieren Sie sich regelmäßig aktuell auf unserer Homepage.
Vom 3. bis 8. März 2009 findet in Hannover auch die CeBIT statt. Wegen der sehr guten verkehrstechnischen Anbindung sind dann auch in Osnabrück die Hotels weitgehend ausgebucht. Eine sehr frühzeitige Kongress- und Hotelbuchung wird deshalb dringend empfohlen. Bitte buchen Sie bei größeren Entfernungen möglichst bald ein Flug- oder Bahnticket. Aktuell: Flugticket, München - Münster/Osnabrück, Hin- und Rückflug 94,- EUR.
http://www.betriebsaerztetag.de
Seminar im Rahmen der
49. wissenschaftlichen Jahrestagung der DGAUM
Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Arbeitsaufenthalt im Ausland
Freitag, den 13.03.2009, 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr
im EUROGRESS Aachen, Raum Brüssel
Veranstalter:
Vereinigung der Metallberufsgenossenschaften (VMBG)
in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fachverband Reisemedizin e.V.
Das Programm und weitere Infos finden Sie hier: http://www.bsafb.de/335.0.html.
Diagnose Krebs muss nicht das berufliche Aus bedeuten
Disability Management im Betrieb hilft Erkrankten, weiter oder wieder ihrer Arbeit nachzugehen
16.02.2009
"Bei rund 40 Prozent aller Krebserkrankten wird der Tumor im erwerbsfähigen Alter festgestellt. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin. Zu dem Schicksalsschlag kommt gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Angst, den Beruf aufgeben zu müssen. Denn die Begleiterscheinungen der Therapie lassen eine Berufsausübung oft kaum zu. Krebs ist daher die dritthäufigste Ursache für Frühverrentungen. Ein professionelles Disability Management im Betrieb kann es Betroffenen jedoch ermöglichen oder erleichtern, trotz der Erkrankung im Berufsleben zu bleiben. ..."
Pressemeldung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
Hier finden Sie den vollständigen Text:
http://www.dguv.de/inhalt/presse/2009/Q1/disability_management/index.jsp
Wegfall der Datenbank "Ermächtigte Ärzte"
Neue Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge
21.01.2009
"Am 24.12.2008 ist die „Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)“ in Kraft getreten. Durch diese Verordnung sind entgegenstehende Regelungen der BGV A4 – einschließlich der Vorschriften zur Ermächtigung – nicht mehr anzuwenden. Somit entfällt auch die Rechtsgrundlage für die bisherige Datenbank „Ermächtigte Ärzte“, die deshalb nun nicht mehr verfügbar ist.
Welche Anforderungen an den Arzt oder die Ärztin gestellt werden, die mit der Durchführung von arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen entsprechend der ArbMedVV beauftragt werden können, regelt Paragraf 7 der Verordnung. Demnach muss der Arzt oder die Ärztin berechtigt sein, die Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder die Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ zu führen. Namen und Adressdaten solcher Ärzte / Ärztinnen sind zum Beispiel über die „Gelben Seiten“ der Telefonbücher oder die jeweiligen Landesärztekammern erhältlich. ..."
Pressemeldung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
Hier finden Sie den vollständigen Text:
http://www.dguv.de/landesverbaende/de/aktuelles/2009/Q1/e-aerzte/index.jsp
Durch den Wegfall der Datenbank "Ermächtigte Ärzte" erlangt die nach Postleitzahlen geordnete Betriebsarztsuche eine noch größere Bedeutung:
http://www.betriebsarztsuche.de
Presseinformation
Centrum für Reisemedizin empfiehlt Impfung gegen Meningitis für Reisen in den Nordosten Indiens
"Aus dem Nordosten Indiens werden zurzeit auffällig viele Erkrankungen an Meningokokken-Meningitis gemeldet. Über 2000 Menschen sind bisher in den Bundesstaaten Meghalaya, Tripura und Mizoram an der lebensgefährlichen bakteriellen Hirnhautentzündung erkrankt, mindestens 165 Personen sind inzwischen verstorben. Das CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf, empfiehlt Reisenden, sich vorsorglich gegen Meningokokken-Meningitis impfen zu lassen. "Dies ist mit einer Injektion möglich", erläutert PD Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM. Der Impfschutz baut sich innerhalb von 2-3 Wochen auf. ..."
Weitere Informationen zur Gesundheitsvorsorge für Reisen veröffentlicht das Centrum für Reisemedizin für alle Länder der Welt auf den Internetseiten http://www.crm.de und http://www.travelmed.de.
Diesen Text finden Sie zum Herunterladen auch unter http://www.crm.de/presse.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Osnabrücker Land
Uwe Ricken
Dr. med. Uwe Ricken
1. Vorsitzender des Bundesverbandes selbstständiger Arbeitsmediziner und freiberuflicher Betriebsärzte e. V. (BsAfB)
49152 Bad Essen, Gartenstraße 29
Tel. (0800) 101 618 7
Fax (05472) 978 319
dr.ricken@bsafbev.de
www.bsafb.de
www.arbeitsmedizinforum.de