Prävention des Diabetes mellitus und kardiovaskulärer Erkrankungen im betrieblichen Setting
Frühidentifikation von chronischen Krankheiten im Betrieb
Peter E. H. Schwarz und Uwe Ricken
Die Zunahme der Anzahl von Patienten mit einem Metabolischen Syndrom, vorwiegend in einer Altersklientel über 40 Jahren, mit einer Verschiebung zu einem immer jüngeren Manifestationsalter, entwickelt sich zu einem schwerwiegenden medizinischen, sozialen und ökonomischen Problem. Die frühzeitige Erkennung von Erkrankungsrisiken weist einen wirksamen Weg zur primären Prävention. Die Ergebnisse von großen internationalen Studien belegen, dass die Prävention von Typ-2-Diabetes bei Risikopersonen mit einer Lebensstil-Intervention möglich und effektiv durchführbar ist.
Bei der frühzeitigen Erkennung chronischer Erkrankungen nehmen Betriebsärzte eine Schlüsselposition ein, da sie nicht nur für Patienten, sondern überwiegend für Gesunde tätig sind und auch Zugang zu Personen haben, die sich einer medizinischen Versorgung eher entziehen. ...
Den vollständigen Text (6 PDF-Seiten, 1.5 MB) können Sie hier downloaden:
http://www.bsafb.de/333.0.html
Der 5. Bundesweite Betriebsärztetag
am 07. und 08. März 2009 in der OsnabrückHalle
Themen der Referate:
· Rheumatische Erkrankungen bei Betriebsangehörigen
· Brandschutz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Arztpraxen
· Prävention chronischer Erkrankungen im Betrieb - Zusammenarbeit von Hausärzten und Betriebsärzten
· Gesundheit der Beschäftigten - (k)eine Frage für Betriebsärzte
· Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) - eine Stärkung der Arbeitsmedizin?
· Aktuelles zur MRSA-Problematik - das EUREGIO-Projekt
· Prävention chronischer Erkrankungen im betrieblichen Setting
· Aktuelles aus der Reise- und Tropenmedizin - Änderungen der Voraussetzungen für die G35-Untersuchung
Themen der Workshops:
· Gefährdungsbeurteilungen am Beispiel einer Arztpraxis
· Hands-on: Notfallmedizin - ein Update mit praktischen Übungen
· Untersuchungen nach Fahrerlaubnisrecht aus der Sicht des Experten
· Lungenfunktionsprüfungen in der Praxis - Workshop mit praktischen Übungen
· Hörteste in der Praxis - Workshop mit praktischen Übungen
· Reiseberatungs- und Impfmanagement unter Einbeziehung von Medizinischen Fachangestellten - Informationsbeschaffung, Informationvermittlung, Impfvorbereitung und Dokumentation
· Aktuelle Steuerfragen für Betriebs- und Hausärzte
· Sehteste, Perimetrie, Dämmerungssehen, Blendempfindlichkeit, Farbsehtauglichkeit - Praktische Übungen für FeV, G25, G37
· Juristische Stolperfallen für Haus- und Betriebsärzte
Vom 3. bis 8. März 2009 findet in Hannover auch die CeBIT statt. Wegen der sehr guten verkehrstechnischen Anbindung sind dann auch in Osnabrück die Hotels weitgehend ausgebucht. Eine sehr frühzeitige Kongress- und Hotelbuchung wird deshalb dringend empfohlen. Bitte buchen Sie bei größeren Entfernungen möglichst bald ein Flug- oder Bahnticket. Aktuell: Flugticket, München - Münster/Osnabrück, Hin- und Rückflug 94,- EUR.
http://www.betriebsaerztetag.de
Stell Dir vor:
Es ist Influenzapandemie - und Deine Hausarztpraxis ist wegen Krankheitsfällen geschlossen!
Die BGW stellt eine Broschüre zum Thema "Influenzapandemie - Risikomanagement in der Arztpraxis" zur Verfügung (28 PDF-Seiten, 1.43 MB).
http://www.bsafb.de/334.0.html
Welche Praxis bevorratet Neuraminidasehemmer und persönliche Schutzausrüstung (Schutzbrillen, Einmalkittel, Atemmasken) bei nicht geregeltem Bezug über Sprechstundenbedarf? Siehe den offenen Brief an den Gemeinsamen Bundesausschuss: http://www.bsafb.de/264.0.html (unten).
Seminar im Rahmen der
49. wissenschaftlichen Jahrestagung der DGAUM
Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Arbeitsaufenthalt im Ausland
Freitag, den 13.03.2009, 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr
im EUROGRESS Aachen, Raum Brüssel
Veranstalter:
Vereinigung der Metallberufsgenossenschaften (VMBG)
in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fachverband Reisemedizin e.V.
Das Programm und weitere Infos finden Sie hier: http://www.bsafb.de/335.0.html.
Wenn der Job krank macht
Arbeitspapier des Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) zu Burnout in der IT-Branche
25.09.2008
"Es beginnt mit Gereiztheit und Schlafstörungen und endet mit Angstzuständen und Depressionen. Das Erschöpfungssyndrom betrifft Mitarbeiter aller Berufssparten. Auch im IT-Sektor leiden mehr und mehr Mitarbeiter unter dieser modernen Volkskrankheit. "Burnout in der IT-Branche" heißt ein Arbeitspapier des Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung (RISP), das sich mit Anzeichen, Ursachen und vorbeugenden Maßnahmen beschäftigt. ..."
Das Arbeitspapier und weiteres Material ist hier abrufbar:
http://www.risp-duisburg.de/abtpro/prolog/itg.htm. Das Arbeitspapier im PDF-Format (9 Seiten, 291 MB) enthält auch einfach umsetzbare Tipps zum präventiven Gesundheitsschutz.
Wie sind Einstellungsuntersuchungen in der Privatwirtschaft einzuordnen?
"Gerade vor dem Hintergrund des jüngst diskutierten Gendiagnostik-Gesetzes stellt sich diese Frage ganz aktuell. Einstellungsuntersuchungen in der Privatwirtschaft werden weder durch Gesetze noch durch Verordnungen geregelt. Dabei finden solche Untersuchungen in der Arbeitswelt alltäglich statt, obwohl der juristische Hintergrund dazu als „Grauzone“ aufzufassen ist. Verboten sind Einstellungsuntersuchungen jedenfalls nicht. ..."
Dieser Artikel von MedDir Dr. Franz H. Müsch, Bonn wurde mit freundlicher Genehmigung der Online-Ausgabe der Zeitschrift Arbeit und Arbeitsrecht (AuA 5/08, s. 315) entnommen. Sie können ihn hier downloaden (1 PDF-Seite, 49 KB):
Einstellungsuntersuchungen
Pressemeldung vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (MAGS) vom 19.11.2008
Minister Karl-Josef Laumann: Beim Mobbing gibt es nur Verlierer!
Hilfen für Führungskräfte gegen Mobbing am Arbeitsplatz
"Mobbing ist unanständig und unakzeptabel, denn Mobbing kann die Betroffenen krank machen. Es ist aber auch unwirtschaftlich, denn ungelöste Konflikte belasten das Betriebsklima und kosten viel Energie, Zeit und Geld. Beim Mobbing am Arbeitsplatz gibt es nur Verlierer!" ...
Den Leitfaden: Konfliktlösung am Arbeitsplatz (29 PDF-Seiten, 540 KB) können Sie hier downloaden:
http://www.bsafb.de/143.0.html.
Erhöhtes Krebs-Risiko bei Schichtarbeit
"Flugpersonal und Schichtarbeiter haben ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. Das ergab eine Auswertung des Instituts für Arbeitsmedizin der Universität Köln von 30 Studien aus aller Welt zum Thema Schichtarbeit und Krebs.
Beim Flugpersonal sei ein um 70% höheres Brustkrebsrisiko ermittelt worden, für Prostatakrebs stieg das Risiko um 40%. Für Schichtpersonal seien ähnliche Zahlen ermittelt worden, wobei der Untersuchungsschwerpunkt hier auf Krankenschwestern lag, sagte Institutsleiter Thomas Erren auf Anfrage. Die Resultate der sogenannten Meta-Analyse seien «verblüffend». Die Internationale Agentur für Krebsforschung - eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation WHO - habe bereits Ende 2007 bestimmte Formen der Schichtarbeit als krebserregend eingestuft, sagte der Kölner Wissenschaftler. Zugleich habe die Agentur aber eingeschränkt, dass diese Einschätzung noch «suggestiv» sei. Die Auswertung der 30 Studien in Köln habe nun quasi als Querschnitts-Ergebnis klar zutage gefördert, dass das Krebsrisiko bei dem untersuchten Flug- und Schichtpersonal in jedem Fall statistisch signifikant erhöht ist. ..."
Quelle: dpa, 03.12.2008
Download der vollständigen Pressemeldung:
http://www.bsafb.de/fileadmin/downloads/downloads_08/Schichtarbeit_-_Erhoehtes_Krebsrisiko.pdf
Mit freundlichen Grüßen aus dem Osnabrücker Land
Uwe Ricken
Dr. med. Uwe Ricken
1. Vorsitzender des Bundesverbandes selbstständiger Arbeitsmediziner und freiberuflicher Betriebsärzte e. V. (BsAfB)
49152 Bad Essen, Gartenstraße 29
Tel. (0800) 101 618 7
Fax (05472) 978 319
dr.ricken@bsafbev.de
www.bsafb.de
www.arbeitsmedizinforum.de