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60 Milliarden Euro für vier Krankheiten 

Vier Krankheiten bei älteren Menschen haben im Jahr 2006 Kosten in Höhe von 60 Milliarden Euro verursacht. Die höchsten Ausgaben von 24,6 Milliarden Euro waren bei Menschen ab 65 Jahren auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Mit Abstand folgten Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 13,1 Milliarden Euro, psychische und Verhaltensstörungen mit 12,7 Milliarden Euro sowie Krankheiten des Verdauungssystems mit 9,8 Milliarden Euro. Diese Zahlen errechnete das Statistische Bundesamt. Insgesamt betrugen die Krankheitskosten älterer Menschen ab 65 Jahren rund 111 Milliarden Euro. Auf die gesamte Bevölkerung entfielen Kosten in Höhe von 236 Milliarden Euro. 

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes  vom 05. Aug. 2008 und KBV KOMPAKT Newsletter vom 06. Aug. 2008.


Stärkung der betrieblichen Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung - 06. August 2008

Mit dem Jahressteuergesetz 2009 sollen die Prävention und die betriebliche Gesundheitsförderung gestärkt werden. Leistungen des Arbeitgebers, die den allgemeinen Gesundheitszustand der Arbeitnehmer verbessern, sollen bis zu einem Betrag von 500 Euro grundsätzlich von der Steuer freigestellt werden. Das können externe Kurse oder betriebliche Angebote wie Rückenschulungen sein.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Rolf Schwanitz: "Die Neuregelung stellt eine echte Verbesserung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber dar. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern künftig gesundheitsfördernde Maßnahmen anbieten, die bis zu einem Betrag von 500 Euro steuerfrei bleiben. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und zur Stärkung der betrieblichen Gesundheitsförderung. Außerdem wird Bürokratie abgebaut."

Denn aufwendige Einzelfallprüfungen entfallen. Liegt eine Präventionsleistung des Arbeitgebers unter 500 Euro im Jahr, muss in der Regel nicht mehr – wie bisher – streng geprüft werden, ob die Präventionsmaßnahme zum Arbeitslohn zählt oder nicht.

Die geförderten Maßnahmen müssen hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der §§ 20 und 20a des SGB V entsprechen. Damit fallen unter die Steuerbefreiung insbesondere Leistungen, die im Präventionsleitfaden der Spitzenverbände der Krankenkassen genannt sind.

Das Jahressteuergesetz ist vom Kabinett beschlossen worden und soll am 1. Januar 2009 in Kraft treten.

Seite auf der Homepage des BMG letzter Zugriff 17.08.2008

Quelle: Pressemeldung des BMG 


BsAfB-Initiative: Betriebliche Gesundheitsförderung für alle

Präventions-Management im Betrieb

Chronische Erkrankungen, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, haben weltweit eine größer werdende Bedeutung. Die Zunahme des Metabolischen Syndroms, mit den beiden Hauptursachen Adipositas und Bewegungsmangel, nimmt pandemische Ausmaße an.

In einer Kooperation der FH Osnabrück, der TU Dresden und dem BsAfB wurde eine Pilotstudie bei einer Osnabrücker Firma (ca. 1000 Mitarbeiter) begonnen, welche die Effektivität und die Realisierbarkeit von Präventions-Managementprogrammen im Betrieb belegen soll. 140 Mitarbeiter/-innen haben an dieser Studie teilgenommen. Ihnen wurde morgens vor Arbeitsbeginn nüchtern Blut entnommen. Zahlreiche Laborparameter wurden ermittelt. Anhand der Laborergebnisse und der Antworten eines umfangreichen Fragebogens wurde das kardiale Risiko und das Risiko für ein Metabolisches Syndrom bzw. Diabetes mellitus durch eine Risikosoftware (CARRISMA ®) analysiert und graphisch dargestellt. Die Laborwerte und die Analysen wurde den Mitarbeitern und auf Wunsch den Hausärzten zugeschickt. Die ersten hausärztlichen und/oder betriebsärztlichen Beratungen finden in diesen Wochen statt.

Die Kosten für interessierte Betriebe, Krankenkassen und ggf. Rentenversicherungsträger (Integrierte Versorgung) und der unmittelbare Nutzen für gesetzliche Krankenkassen (Eintragungen in DMP-Programme) sowie vor allem der mittel- und langfristige Nutzen für die Mitarbeiter, die Betriebe und die Deutsche Rentenversicherung sollen im Rahmen einer Bachelorarbeit beurteilt werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der 12. Ausgabe der Praktischen Arbeitsmedizin auf den Seiten 60 und 61.

Unter www.praktische-arbeitsmedizin.de finden Sie ein Bestellformular für ein kostenloses Probeexemplar der Praktischen Arbeitsmedizin mit dem erwähnten Artikel. Hier finden Sie auch das Archiv. Jeweils mit Erscheinen der neuesten Ausgabe finden Sie an dieser Stelle deren Inhaltsverzeichnis und alle Artikel der vorigen Ausgaben zum freien Download (Open Access).  


Arbeitsbedingte Belastungen einfach beurteilen mit der BGIA-Grenzwerteliste 2008

Kostenlose Übersicht über chemische, biologische und physikalische Grenzwerte am Arbeitsplatz veröffentlicht

29.07.2008

Grenzwerte für chemische, biologische und physikalische Einwirkungen am Arbeitsplatz liefert die aktuelle Grenzwerteliste des Instituts für Arbeitsschutz (BGIA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Damit erhalten Betriebe ein praktisches und umfassendes Nachschlagewerk, um arbeitsbedingte Belastungen ihrer Mitarbeiter zu beurteilen. Die Liste steht kostenlos zur Verfügung: als Download unter www.dguv.de/bgia, webcode d34078 oder in gedruckter Form über info@dguv.de.

Informationsquellen zu Grenzwerten für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind zahlreich: Neben staatlichen Vorschriften und Regeln existieren für bestimmte Einwirkungen nur arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse oder Hinweise in Normen oder in Veröffentlichungen ausländischer Stellen. Vor allem kleine und mittlere Betriebe haben Schwierigkeiten, sich hier einen Überblick zu verschaffen. Dabei hilft die Grenzwerteliste des BGIA. Neben Gefahrstoffen behandelt sie biologische Einwirkungen am Arbeitsplatz sowie Lärm, Vibrationen, thermische Gefährdungen, Strahlung, Elektrizität und biomechanische Belastungen. Die Liste enthält alle aktuell geltenden Grenzwerte, sofern solche für eine Belastungsart verfügbar sind. Fehlen Grenzwerte, findet der Anwender Empfehlungen und Erläuterungen zur Arbeitsplatzbeurteilung.

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Pressestelle
Stefan Boltz
Tel.: 030 288763-768


Berufskrankheiten-Todesfälle auf Rekord-Niveau

„Während über die insgesamt rückläufige Häufigkeit von Arbeitsunfällen in den Medien regelmäßig wohlwollend berichtet wird, stellt sich die Berichterstattung über die jährlichen Berufskrankheiten-Todesfälle zurückhaltender dar.

Die Zahlen zeigen eine erschreckende Tendenz

Dabei liegen die Mortalitätszahlen seit dem Jahr 2002 regelmäßig über 2000 (vgl. Müsch, Berufskrankheiten, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2006), für das Jahr 2006 sind 2575 Todesfälle durch Berufskrankheiten (BK) bekannt gemacht worden!“ …

Quelle: Arbeit und Arbeitsrecht – personal-Profi 6/08

Müsch, F.H. (2008): Berufskrankheiten-Todesfälle auf Rekord-Niveau. Arbeitsmed.Sozialmed.Umweltmed.. 43. 412-413.


Ärzte für Reha-Studie gesucht

Der Kurzfragebogen (siehe Praktische Arbeitsmedizin,  ISSN 1861-6704 Prakt. Arb.med. 2008; 12: 51, Artikel "Reha-Bedürftigkeit: Kurzfragebogen misst Erschöpfung"; von Leonie v. Manteuffel) zur Reha-Bedürftigkeit wird weiter validiert. Für die Teilnahme an der Studie werden Praxen und Betriebe gesucht. Interessierte Mediziner erhalten die Fragebögen zur Reha-Bedürftigkeit für ihre Patienten zugeschickt. Es wird jeweils ein Querschnitt von den Patienten einer Praxis erhoben, wobei sich die Auswahl der Probanden am Durchschnittsalter der Rehabilitanden (etwa 30 bis 60 Jahre) orientieren soll.

Weitere Informationen erhalten Sie vom Projektleiter Dr. Axel Kobelt, axel.kobelt@drv-bsh.de bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover.  

Ein kostenloses Probeexemplar dieser Ausgabe mit dem Fragebogen und dem Artikel erhalten Sie unter:

www.praktische-arbeitsmedizin.de


Checkliste zum Zustand von Fluchtwegen und Notausgängen

Wie Fluchtwege, Notausgänge und Flucht- und Rettungspläne gestaltet sein müssen, gibt die neue Arbeitsstättenregel ASR A2.3 vor. Eine Checkliste der BG Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) fasst die wichtigsten Punkte zusammen. Die ASR A2.3 kann auf den Internetseiten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) heruntergeladen werden.

www.bgn.de/webcom/show_facharticle.php/_c-455/_nr-53/_fs-1/i.html

Pressemeldung der BGN, Donnerstag, 21. August 2008, Homepage der BGN


Tag der Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit 06.09.08

Veranstaltungsort: World Trade Center Bremen - Konferenzraum "1", Birkenstraße 15, 28195 Bremen    

Organisation: RG GmbH Büro Süd, Würmstraße 55, 82166 Gräfelfing, eMail: info@rg-web.de
Tel.: 089 / 89891618, Fax: 089 / 89809934

www.bsafb.de/306.0.html

www.rg-web.de/detail.cfm?ID=267


Tagungshinweis der FFAS  

22. Freiburger Symposium "Arbeitsmedizin im Gesundheitsdienst" 

10.-12. September 2008 

Zum 22. Mal organisiert die Freiburger Forschungsstelle Arbeits- und Sozialmedizin (FFAS) das von der Landesärztekam­mer zertifizierte Symposium, das als eines der führenden fachspezifischen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen im deutschsprachigen Raum gilt. Es wird jährlich von rund 400 Betriebsärztinnen und -ärzten, Sicherheitsfachkräften aus Krankenhäusern, Gesundheitseinrich­tungen und Unfallversicherungen sowie interessierten Fachwissenschaft­lern besucht. 

www.ffas.de   

www.bsafb.de/305.0.html


60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) e.V.

21. September bis 24. September 2008 •  Dresden

 

www.dghm2008.de

 

Die Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen medizinische Mikrobiologie, Hygiene, Infektionsepidemiologie und Infektiologie.

 

www.bsafb.de/304.0.html



Fachmesse ArbeitsSicherheit Schweiz

 

ArbeitsSicherheit Schweiz, 2. Fachmesse für Arbeit und Gesundheit, 05.-06. November 2008, Messezentrum Basel

 

Mit derzeit 80 Ausstellern aus den Bereichen Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz verzeichnet die Messe bereits jetzt einen Zuwachs von über 40 Prozent gegenüber der Premiere in 2006.

 

Als D-A-CH Veranstaltung hat sich die Messe als wichtigster Branchentreffpunkt der Schweiz etabliert und spricht natürlich auch Entscheidungsträger aus Industrie, Handel und Handwerk im angrenzenden Ausland an.

 



Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie   22.-25. Oktober 2008 Berlin

 

www.bsafb.de/302.0.html

 

Sehr geehrter Herr Dr. Ricken,

vielen Dank, dass Sie in Ihrem Newsletter auf den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie hinweisen und sich aktiv an der Programmgestaltung beteiligen.

Ich möchte Sie auf einen kleinen Fehler aufmerksam machen:

Der Kongress wird von den beiden wissenschaftlichen Gesellschaften DGOOC und DGU und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V.(BVOU) ausgerichtet.

Der Präsident des Berufsverbandes ist Dr. med. Siegfried Götte, Unterhaching.

Prof. Dr. med. Joachim Grifka ist Präsident der DGOOC.

 

Herzliche Grüße aus Berlin

Sabine Lingelbach

Geschäftsführerin

Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. 
 

Kongresshomepage: www.orthopaedie-unfallchirurgie.de

Aktiv wird die Messe von den schweizerischen Verbänden wie SECO, Interkantonaler Verband für Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit Schweiz, schweiz. Verband für Betriebliche Gesundheitsförderung (SVBGF) und suissepro unterstützt. 

 

Pressemitteilung: spring Messe Management GmbH & Co. KG, Mannheim, +49  621 700 19 - 29

 

Anmeldeformular


Mit freundlichen Grüßen aus dem Osnabrücker Land

Uwe Ricken  

Dr. med. Uwe Ricken
1. Vorsitzender des Bundesverbandes selbstständiger Arbeitsmediziner und freiberuflicher Betriebsärzte e. V. (BsAfB)
49152 Bad Essen, Gartenstraße 29
Tel. (0800) 101 618 7
Fax (05472) 978 319

dr.ricken@bsafbev.de
www.bsafb.de
www.arbeitsmedizinforum.de

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