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KBV KOMPAKT

Newsletter vom 02. Juli 2008

Immer mehr Deutsche haben Rückenschmerzen

Immer mehr deutsche Arbeitnehmer leiden an Rückenschmerzen. Laut einer Studie konnten die Betroffenen im vergangenen Jahr an durchschnittlich 19,7 Tagen nicht arbeiten – rund zehn Prozent mehr als noch im Vorjahr. Denn da waren es noch 17,9 Tage. Die Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) machten mit fast einem Viertel den höchsten Anteil am gesamten Krankenstand aus. Für seine Studie im Auftrag der Barmer Ersatzkasse untersuchte der Wirtschaftspsychologe Prof. Rainer Wieland (Universität Wuppertal) die Arbeitsunfähigkeit von 1,4 Millionen Barmer-Versicherten. Seelischer Stress gehöre zu den wichtigen Auslösern des Leidens, denn die Hälfte der Patienten leide laut Studie ohne Schäden an Wirbelsäule oder Bandscheibe an Rückenschmerzen. Gesundheitsförderung im Betrieb kann genauso gegen die Beschwerden helfen wie Sport oder eine Rückenschule. Laut der Barmer verursachen Rückenleiden jährlich einen volkswirtschaftlichen Verlust von 15,5 Milliarden Euro. (Agenturmeldung, 2. Juli)
 


Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie   22.-25. Oktober 2008 Berlin

http://www.dgooc.de/

Auf Wunsch von Prof. Dr. med. Joachim Grifka haben wir für den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie vom 22. bis 25.  Oktober 2008 in Berlin vier Referate zu dem Themenkomplex „Orthopädie und Arbeitswelt“ zusammengestellt.

Orthopädie und Arbeitswelt   AR10   Saal 43

Arbeitsmedizin   22.10.2008   09:00 - 10:30 Uhr

Vorsitz U. Ricken (Bad Essen, Germany)
Vorsitz S. Siegmann (Düsseldorf, Germany)

  • Dr. med. Christian Stock, FA für Innere Medizin, FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Oberarzt an der Berolina Klinik Löhne bei Bad Oeynhausen, www.rehaklinik.de/berolina c.stock@uglielje.de
    Psychosomatik von Rücken- und Gelenkbeschwerden

  • Dipl.-Min. Silvester Siegmann, M. Sc. Betriebssicherheitsmangement, Sicherheitsingenieur, Institut für Arbeitsmedizin und Sozialmedizin Universitätsklinikum Düsseldorf, siegmann@uni-duesseldorf.de
    Zusammenarbeit von Orthopäden und Sicherheitsingenieuren bei der Arbeitsplatzergonomie

  • Dr. med. Uwe Ricken, FA für Allgemeinmedizin und Betriebsmedizin, AMD Arbeitsmedizinischer Dienst freiberuflicher Betriebsärzte GmbH, Bad Essen, www.arbeitsmedizin-os.de dr.ricken@bsafbev.de
    Betriebliches Eingliederungsmanagement, Gesundheitszirkel, Physiotherapie im Betrieb, Rückenschule, Betriebssport und Ergonomie von Arbeitsplätzen als Beispiele für die Mitwirkung von Orthopäden bei der Betrieblichen Gesundheitsförderung

  • Dipl. Päd. Wolfgang Weikert, Suchttherapeut (GVS), Weikert Gesundheitsmanagement, Bad Essen, www.weikert-gm.de w.weikert@weikert-gm.de
    Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) - Einbeziehung orthopädischer Fachkompetenz bei dem Schwerpunktthema Skelett-Muskel-Erkrankungen, Einfluss von BGM auf Fehlzeiten durch „Rücken- und Gelenkbeschwerden“

www.orthopaedie-unfallchirurgie.de/2008/sessionplanner/


AntiHBs-Kontrollen bei BioStoffV (G42) alle drei Jahre?

„Ist die exponierte Person vollständig und erfolgreich aktiv gegen Hepatitis B geimpft (d. h. das Anti-HBs war nach der Grundimmunisierung bzw. der letzten Booster-Impfung > 100 IE/l) und die letzte Impfung liegt weniger als zehn Jahre zurück, sind keine speziellen Maßnahmen bzgl. Hepatitis B erforderlich.“  Das bedeutet, dass keine weitere  Anti-HBs-Bestimmung vor Ablauf von zehn Jahren Sinn macht!  

http://www.kompetenznetz-hepatitis.de, Kompetenznetz Hepatitis (Stand 01.08.2004): Nadelstich und HBV. (03.08.2008).


Aktionsplan gegen Bewegungsmangel und Übergewicht

"In ihrem 14. „Nationalen Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten“ informiert die Bundesregierung, dass 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen zwischen 18 und 80 Jahren sowie 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland übergewichtig sind oder zur Fettleibigkeit neigen. Als Ursache dafür sieht die Bundesregierung vor allem Bewegungsmangel sowie die verbreitete Unkenntnis über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit. Um dem entgegenzuwirken, plant die Regierung bessere und konkretere Informationen über Ernährung, Bewegung und Gesundheit. Ebenso sollen bis 2010 Kompetenzzentren für Bewegungsförderung erprobt und bis 2015 möglichst flächendeckend eingesetzt werden." (im Bundestag am 15. Juli)   

Quelle: KBV KOMPAKT

Newsletter vom 16. Juli 2008 


Praktische Arbeitsmedizin, 12. Ausgabe 

Heute sollte die Juliausgabe ihre Abonennten erreicht haben. Wir haben mit der Aussendung der 12. Ausgabe der Praktischen Arbeitsmedizin gewartet, bis die Basi Infoprint unseren Lettershop erreichte. In dem aktuellen Medium der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit e. V. (BASI) findet sich auch der Call for Papers für die A+A 2009. Auf der A+A-Klausurtagung im April konnte der BsAfB einige Themen für die größte Arbeitssicherheitsmesse in Düsseldorf einbringen. Eins der Themen lautet „Prävention chronischer Erkrankungen“. Alle BsAfB-Mitglieder werden gebeten, die lange Themenliste genau zu studieren. Einige bearbeiten ohnehin den einen oder anderen Themenkreis intensiv. Wir werden vom 3. bis 6. September 2009 mit einem Ausstellungsstand und mehr auf der A+A präsent sein.

Die aktuelle Ausgabe der Praktischen Arbeitsmedizin setzt wieder mit Inhalt und Umfang bei den Fachzeitschriften auf den Gebieten Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit Maßstäbe. Der BsAfB-Vorstand hat Privatdozent Dr. med. habil. Tomas Jelinek (u. a. Präsident des Centrums für Reisemedizin http://www.crm.de) aufgrund der langjährigen guten Zusammenarbeit zum Ehrenmitglied ernannt. M.Sc. BSM Dipl.-Ing. Claus Pachurka und PD Tomas Jelinek bereichern neuerdings den wissenschaftlichen Beirat unseres offiziellen Verbandorgans (siehe Impressum). Zwischenzeitlich hat uns auch die Zusage von Dr. med. Dirk-Matthias Rose (Vorstand Medizin und Technik des IAS) im wissenschaftlichen Beirat mit zu arbeiten erreicht. Die Redaktionsmitglieder freuen sich über die Erweiterung des Beirats um drei zusätzliche kompetente Mitglieder.


BsAfB-Initiative: Betriebliche Gesundheitsförderung für alle

Präventions-Management im Betrieb

Chronische Erkrankungen, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, haben weltweit eine größer werdende Bedeutung. Die Zunahme des Metabolischen Syndroms, mit den beiden Hauptursachen Adipositas und Bewegungsmangel, nimmt pandemische Ausmaße an.

In einer Kooperation der FH Osnabrück (Prof. Manfred Haubrock, der Studentin Stefanie Feierabend (Bachelorarbeit)), der TU Dresden (Medizinische Klinik III, Dr. med. Peter E.H. Schwarz (FINDRISK-Studienleiter)) und dem BsAfB (Dr. med. Uwe Ricken (Qualitätszirkel Betriebliches Gesundheitsmanagement)) wurde eine Pilotstudie begonnen, welche die Effektivität und die Realisierbarkeit von Präventions-Managementprogrammen im Betrieb belegen soll.

Den vollständigen Artikel finden sie in der 12. Ausgabe der Praktischen Arbeitsmedizin auf den Seiten 60 und 61.

Unter http://www.praktische-arbeitsmedizin.de finden Sie ein Bestellformular für ein kostenloses Probeexemplar. Hier finden Sie auch das Archiv. Jeweils mit Erscheinen der neuesten Ausgabe finden Sie an dieser Stelle deren Inhaltsverzeichnis und alle Artikel der vorigen Ausgaben zum freien Download (Open Access).  


Mit freundlichen Grüßen aus dem Osnabrücker Land

Uwe Ricken  

Dr. med. Uwe Ricken
1. Vorsitzender des Bundesverbandes selbstständiger Arbeitsmediziner und freiberuflicher Betriebsärzte e. V. (BsAfB)
49152 Bad Essen, Gartenstraße 29
Tel. (0800) 101 618 7
Fax (05472) 978 319

dr.ricken@bsafbev.de
www.bsafb.de
www.arbeitsmedizinforum.de

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